Samstag, 15. August 2015
Spuren hinterlassen
Game over. Alle schlafen. Morgen stehen wir um halb sieben auf, um die Kinder fertig zu machen und dann geht es in die unterschiedlichen Himmelsrichtungen nach Hause. Auch das gute Wetter verabschiedet sich im Moment. Es blitzt und das erste Donnergrollen ist zu hören.
Wir hatten hier alle zusammen eine tolle Zeit, haben viel gespielt, diskutiert und produziert. Die Auseinandersetzung um Rassismus und Nationalismus hat auch auf dem Platz Spuren hinterlassen. Der Platz hat uns gebeten, eines unserer Transparente dauerhaft am Waschhaus des Platzes aufzumalen. Wie ihr seht, haben wir das gerne getan und hinterlassen hier unsere Spuren.
Wir nehmen viele neue Eindrücke mit und freuen uns schon auf das Zeltlager im Jahr 2016. Wir würden uns freuen spätestens zu diesem Anlasse alle Teilnehmenden wieder zu sehen.
Dies wird für dieses Jahr der letzte Blogbeitrag. Gegen Ende des Jahres werden wir hier die Arbeit wieder aufnehmen, denn dann steht das neue Zeltlager wieder vor der Tür.
Bis dahin verabschieden wir uns so wie wir das als Falken eben tun: Freundschaft!
Freitag, 14. August 2015
Zeit, Abschied zu nehmen
Hinter uns liegen jetzt 14 Tage und es ist Zeit Abschied zu nehmen von Föhr und von neu gewonnenen Freundinnen und Freunden. Nicht für immer, aber fürs Erste. Dennoch blieb beim Abschied nicht jedes Auge trocken.
Am Vormittag war Koffer packen angesagt. Nachdem wir das erledigt hatten, blieben wie jedes Jahr erstaunlich viele herrenlose Dinge zurück, die wir bei einer Versteigerungsrunde zu einem guten Teil wieder an das richtige Kind bringen konnten. Danach haben einige das Abschlussfest vorbereitet. Die Waschbären sind nach dem Abendessen ein letztes Mal gemeinsam an den Strand gegangen, um dort einen herrenlosen Schatz zu heben, was ihnen auch erfolgreich gelungen ist.




Das Abschlussfest war klein aber fein und aus vielen Zeltgruppen gab es unterhaltsame Beiträge.


Morgen früh um halb neun werden uns die rheinland-pfälzischen Kinder verlassen und sich auf ihren sehr langen Heimweg begeben. Gegen Mitternacht werden die Kinder in Ludwigshafen ankommen. Die brandenburgischen und Lübecker Kinder verlassen den Platz um kurz nach zwölf. Während die Lübecker fast ein Heimspiel hier hatten, werden die brandenburgischen Kinder hoffentlich pünktlich um kurz nach halb neun den Berliner Hauptbahnhof erreichen.
Am Vormittag war Koffer packen angesagt. Nachdem wir das erledigt hatten, blieben wie jedes Jahr erstaunlich viele herrenlose Dinge zurück, die wir bei einer Versteigerungsrunde zu einem guten Teil wieder an das richtige Kind bringen konnten. Danach haben einige das Abschlussfest vorbereitet. Die Waschbären sind nach dem Abendessen ein letztes Mal gemeinsam an den Strand gegangen, um dort einen herrenlosen Schatz zu heben, was ihnen auch erfolgreich gelungen ist.




Das Abschlussfest war klein aber fein und aus vielen Zeltgruppen gab es unterhaltsame Beiträge.


Morgen früh um halb neun werden uns die rheinland-pfälzischen Kinder verlassen und sich auf ihren sehr langen Heimweg begeben. Gegen Mitternacht werden die Kinder in Ludwigshafen ankommen. Die brandenburgischen und Lübecker Kinder verlassen den Platz um kurz nach zwölf. Während die Lübecker fast ein Heimspiel hier hatten, werden die brandenburgischen Kinder hoffentlich pünktlich um kurz nach halb neun den Berliner Hauptbahnhof erreichen.
Seehunde und andere Meerestiere
Heute war es endlich soweit. Unser Ausflug als gesamtes Zeltlager hat stattgefunden. Mit dem alten Kutter "Hauke Haien" haben wir uns aufs Meer raus begeben. Die Teilnehmenden haben auf dieser Fahrt nicht nur unterschiedliche Meerestiere kennen lernen können, sondern hatten zur großen Freude Aller auch die Möglichkeit Seehunde auf einer großen Sandbank aus kleiner Distanz zu beobachten. Allen Beteiligten hat es großen Spaß gemacht und wir haben auch von diesem Ausflug ein paar Bilder, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.



Morgen wird der Tag bereits im Zeichen der Abreise stehen. Wir werden Koffer packen, in den Gruppen die letzten zwei Wochen auswerten und versuchen herauszufinden, was wir vielleicht im nächsten Jahr anders oder besser machen sollten.



Morgen wird der Tag bereits im Zeichen der Abreise stehen. Wir werden Koffer packen, in den Gruppen die letzten zwei Wochen auswerten und versuchen herauszufinden, was wir vielleicht im nächsten Jahr anders oder besser machen sollten.
Donnerstag, 13. August 2015
Ode an die Küche
Heute war Tag 13 des Zeltlagers. Höchste Zeit der Küche unseren Respekt zu zollen, die jeden Tag für etwa 120 Personen kocht und sich nicht zu schade ist, dabei auch kreativ zu sein. Um einen Eindruck von den Dimensionen zu verschaffen, hier mal fürs Protokoll unser Verbrauch in den leicht zu ermittelnden Verpflegungskomponenten. Es wurden verkocht und verputzt bis heute:
2440 Brötchen
118 kg Brot
30 kg Quark
24 kg Reis
20 kg Sahne
87 kg Nudeln
107 kg Käse
840 Eier
13 kg Spinat
500 Liter Milch
50 kg Zwiebeln
480 kg Kartoffeln
10 kg Butter
15 kg Margarine
10 kg Kaffee (natürlich für die Helfenden)
Und natürlich gab es Unmengen Salat und Obst und viele andere Dinge, die durchzurechnen zu zeitintensiv wäre.
2440 Brötchen
118 kg Brot
30 kg Quark
24 kg Reis
20 kg Sahne
87 kg Nudeln
107 kg Käse
840 Eier
13 kg Spinat
500 Liter Milch
50 kg Zwiebeln
480 kg Kartoffeln
10 kg Butter
15 kg Margarine
10 kg Kaffee (natürlich für die Helfenden)
Und natürlich gab es Unmengen Salat und Obst und viele andere Dinge, die durchzurechnen zu zeitintensiv wäre.
Mittwoch, 12. August 2015
Anders als geplant
Der heutige Tag ist ein wenig anders verlaufen, als wir es eigentlich geplant hatten. Wir haben heute mitbekommen, dass gestern Teilnehmende Kinder aus unserem Falkendorf von einem Betreuer (!) aus einem Nachbardorf rassistisch beleidigt worden sind. Wir haben dies zum Anlass genommen, um gemeinsam Rassismus und Nationalismus in den Gruppenstunden zu thematisieren und am Nachmittag das ein oder andere Transparent zu malen. Rassismus uns Nationalismus stehen unseren Grundwerten diametral entgegen. Wir Falken, sowohl in Rheinland-Pfalz, in Lübeck als auch in Brandenburg, bekämpfen seit vielen Jahren rassistisches und nationalistisches Gedankengut. Das thematisieren wir natürlich auch in unserer Arbeit mit Kindern.
Am nachmittag sind viele Transparente entstanden, die wir morgen auf dem Platz anbringen werden. Auch die Zeltlagerzeitung befasst sich schwerpunktmäßig damit. Wir werden uns aber das Zeltlager nicht auf den letzten Metern vermiesen lassen und die Stimmung ist nach wie vor gut und alle Kinder, egal ob aus Deutschland, Tschetschenien, Syrien oder dem Iran halten zusammen und agieren gemeinsam. Das ist die gute Nachricht des Tages. Solidarität, Antirassismus und Antinationalismus ist kein Teil unserer Sonntagsansprachen, sondern unsere Praxis. Im Verband, in der Arbeit mit den Gruppen und auch im Zeltlager.




Am nachmittag sind viele Transparente entstanden, die wir morgen auf dem Platz anbringen werden. Auch die Zeltlagerzeitung befasst sich schwerpunktmäßig damit. Wir werden uns aber das Zeltlager nicht auf den letzten Metern vermiesen lassen und die Stimmung ist nach wie vor gut und alle Kinder, egal ob aus Deutschland, Tschetschenien, Syrien oder dem Iran halten zusammen und agieren gemeinsam. Das ist die gute Nachricht des Tages. Solidarität, Antirassismus und Antinationalismus ist kein Teil unserer Sonntagsansprachen, sondern unsere Praxis. Im Verband, in der Arbeit mit den Gruppen und auch im Zeltlager.
Dienstag, 11. August 2015
Einhörner und Windkraftanlagen
Entgegen aller Prognosen hat es heute nicht geregnet. Obwohl wir auf Regen eingestellt waren, war der Tag erfolgreich. Wir können auch mit ungeplant gutem Wetter umgehen. Die Gruppenzeiten am Vormittag wurden zum Wäsche waschen genutzt, für Strandspaziergänge oder Ausflüge nach Downtown-Nieblum. Die F-is setzten sich heute in Awareness-Workshops mit Ausgrenzungsmechanismen und Diskriminierung auseinander.
Am Nachmittag wieder diverse Workshops und Neigungsgruppen auf dem Programm. Im Rap-Workshop wurden Texte geschrieben und am Rechner Musik bearbeitet, die Windkraftanlage an der seit Tagen gebastelt wurde ist mittlerweile fertig gestellt, für die F-is gab es den Workshop "Ben liebt Anton", der sich mit Homosexualität und Geschlechterkonstruktionen befasste und an der Malstation wurde - nun ja - gemalt.
Nach dem Abendessen sind die Gruppen ihren eigenen Gang gegangen. Die RF-is, die Roten Falken (unsere mittlere Altersgruppe) freuen sich gleich wieder darauf ihr RF-Cafe zu öffnen, dass es jetzt auch seit gestern abend gibt und Unicorn-Cafe getauft wurde. Wir wünschen an dieser Stelle gute Geschäfte.



Am Nachmittag wieder diverse Workshops und Neigungsgruppen auf dem Programm. Im Rap-Workshop wurden Texte geschrieben und am Rechner Musik bearbeitet, die Windkraftanlage an der seit Tagen gebastelt wurde ist mittlerweile fertig gestellt, für die F-is gab es den Workshop "Ben liebt Anton", der sich mit Homosexualität und Geschlechterkonstruktionen befasste und an der Malstation wurde - nun ja - gemalt.
Nach dem Abendessen sind die Gruppen ihren eigenen Gang gegangen. Die RF-is, die Roten Falken (unsere mittlere Altersgruppe) freuen sich gleich wieder darauf ihr RF-Cafe zu öffnen, dass es jetzt auch seit gestern abend gibt und Unicorn-Cafe getauft wurde. Wir wünschen an dieser Stelle gute Geschäfte.



Montag, 10. August 2015
Kurz notiert
Der Sommer hat uns heute verlassen und wird vermutlich erst am Mittwoch wieder zurück sein. Die Stimmung der Kinder hat das kaum getrübt. Wir bemühen uns um bestmöglichstes Indoorprogramm in den Zelten und stehen auch morgen vor dieser Herausforderung. Wir sind aber zuversichtlich, dass es uns gelingt die gute Laune konstant zu halten.
Nachdem die F-is gestern um 22 Uhr das Lagerfeuer verlassen mussten, haben die Waschbären heute im Zeltlagerrrat ihren Unmut kundgetan und für die F-is nochmal ein eigenes Lagerfeuer beantragt. Der Zeltlagerrrat hat dem zugestimmt, also bekommen sie ihr eigenes Lagerfeuer. Darüber hinaus ist jetzt endlich die Entscheidung für den Großgruppenausflug gefallen. Der Lagerrat hat beschlossen, ihn auf Donnerstag zu verschieben. Da soll wieder bestes Sommerwetter sein. Und sie haben entschieden, dass sie auf Fischuttertour gehen. Maislabyrinth als Konkurrenz konnte da nicht bestehen.
So. Blogger müde und muss noch zur Teamsitzung. Und Blogger morgen in der Early-Bird-Shift zugelost. Heißt 7 Uhr aufstehen. Heißt chrrrr....bis morgen.
Nachdem die F-is gestern um 22 Uhr das Lagerfeuer verlassen mussten, haben die Waschbären heute im Zeltlagerrrat ihren Unmut kundgetan und für die F-is nochmal ein eigenes Lagerfeuer beantragt. Der Zeltlagerrrat hat dem zugestimmt, also bekommen sie ihr eigenes Lagerfeuer. Darüber hinaus ist jetzt endlich die Entscheidung für den Großgruppenausflug gefallen. Der Lagerrat hat beschlossen, ihn auf Donnerstag zu verschieben. Da soll wieder bestes Sommerwetter sein. Und sie haben entschieden, dass sie auf Fischuttertour gehen. Maislabyrinth als Konkurrenz konnte da nicht bestehen.
So. Blogger müde und muss noch zur Teamsitzung. Und Blogger morgen in der Early-Bird-Shift zugelost. Heißt 7 Uhr aufstehen. Heißt chrrrr....bis morgen.
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